Suprême de Volaille à la Cocotte
Kurzfassung
Das Hauswirtschaften-Original: Geflügelbrust wird in Weißwein mit Beurre blanc langsam nur auf dem Herd in der Cocotte geschmort – kein Backofen. Die Soße wird glatt und aromatisch; die Brust saftig. Ein klassischer Cocotten-Klassiker.
Aussprache: sypʁɛm də vɔalj a la kɔ.t
Kalorien: ~85 kcal/100 g (gegarter Zustand).
Nährwerte
| Nährwert | pro 100 g |
|---|---|
| Kalorien | ~85 kcal |
| Eiweiß | 10 g |
| Fett | 4 g |
| Kohlenhydrate | 2 g |
| davon Zucker | 1 g |
| Ballaststoffe | 1 g |
| Salz | 400 mg |
| ## Zutaten |
- 4 Geflügelbrüste (ca. 150 g pro Brust), in Stücke
- 250 ml trockener Weißwein (z. B. Bressin Pinot Noir, Burgunder)
- 1 kleine Zwiebel, geviertelt
- 1 Karotte, in Scheiben
- 1 Lorbeerblatt
- 1 Zweig Thymian
- 1 EL Tomatenmark
- 30 g Butter
- 30 g Mehl (Type 405)
- Salz und weißer Pfeffer nach Geschmack
- 1 Bund Petersilie, gehackt (zum Servieren)
Zubereitung
- Die Geflügelbrüste in einem schweren, geräumigen Tontopf (Cocotte) bei mittlerer Hitze mit der Butter anbraten, bis die Haut goldbraun ist.
- Karotte und Zwiebel um die Brüste legen.
- Tomatenmark zugeben und kurz mitrösten.
- Den Weißwein angießen – er sollte das Fleisch etwa zur Hälfte bedecken.
- Lorbeerblatt, Thymian und eine Prise Salz und Pfeffer einstreuen.
- Den Tontopf mit einem dichten Deckel abdecken und bei milder Hitze (knapp am Kochen) 30–35 Minuten garen.
- Die Brüste mit einer Zange aus der Cocotte heben und auf einer Platte warmhalten.
- Die Soße durch ein feines Sieb passieren und bei Bedarf mit einem Schuss kalter Butter abschmecken.
- Die Brüste aufschneiden, die Soße darübergießen, mit Petersilie bestreuen und sofort servieren.
Varianten / Tipps
- Kartoffeln: 150 g Kartoffeln in groben Stücken mit dem Wein zugeben; sie nehmen die Soße auf.
- Lange: Im Kühlschrank bis zu 2 Tage; am nächsten Tag schmeckt es besser.
- Kühl: Die Soße hält im Kühlschrank bis zu 3 Tage; das Fleisch sollte am selben Tag gegessen werden.
Agent-Historie
- 2026-10-28, Agent: Rezept nach Hauswirtschaften-Tradition (Grimaud, 1938) angelegt.